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Freitag, 18.05.2012
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Presseberichte der NNN 2005
Freitag, 01. Juli 2005
Ehre, Geld und Plastik von Friedrich
Kulturpreis 2005 ging an Verein Ro Cine und De Klaashahns"
Der diesjährige Kulturpreis der Hansestadt ging an den Filmverein Ro Cine, Träger des Lichtspieltheaters Wundervoll, und den Shantychor "De Klaashahns". Die 3500 Euro Preisgeld wurden geteilt, eine Plastik von Wolfgang Friedrich erhielten beide. Der Preis wird künftig alle zwei Jahre verliehen.
Von Maria Pistor
Mit seinem phantasievollen Entwurf setzte sich der Rostocker Bildhauer gegen die anderen Mitbewerber durch. Die Kleinplastik besteht aus mehren Teilen. Deren Kern ziert eine Figur, die gleichzeitig Geist verkörpert. Die Plastik verströmt den Hauch einen kleinen Bühne, deren Vorhang sich öffnen und schließen lässt Das ist der Brückenschlag zu den Ausgewählten dieses Jahres: Sie agieren auf der Bühne beziehungsweise öffnen für Menschen den Vorhang einer solchen.
Der Shantychor "De Klaashahns" unter Leitung von Dietmar Bellmann pflegt seit 40 Jahren das maritime Liedgut und die niederdeutsche Sprache. "Nicht ohne Grund werden De Klaashahns' häufig als Kulturbotschafter der Hansestadt und Visitenkarte Rostocks bezeichnet", bescheinigte OB Wolfgang Methling in seiner Laudatio. Er erinnerte an das Engagement des Mitglieds Peter Struck. Als dieser bei einer Chicagoreise des Chors eine Reuter Plastik sah, setzte er sich dafür ein, dass Reutershagen auch eine solche erhält. Während die Shanty Sänger und ihre Akkordeonistin Monika Milles auf Bühnen singen, zieht die engagierte Mannschaft vom Liwu, wie das Lichtspieltheater Wundervoll auch heißt, allabendlich den Vorhang für den anspruchsvollen Film und sein Publikum auf. Auf den "Spagat zwischen ambitionierter Spielplangestaltung und wirtschaftlichen Druck" wies Kultursenatorin Ida Schillen in ihrer Rede für das Liwu hin.
Den Preis versteht sie als Verpflichtung der Stadt, "das Liwu als Kino mit Anspruch, das auch historische Filme, Original und Synchronfassungen zeigt, weiter zu unterstützen." 'Wenn es vielleicht altmodisch klingt, ich fühle mich geehrt", betont Liwu Gründer Olaf Jelinski in seiner Dankesrede. 'Weil der Preis unsere Arbeit bestätigt und zeigt, dass Kino als Kulturgut geschätzt wird.
Freitag, 01. April 2005
Ehrenmitglieder auf Lebenszeit mehr
Freitag, 25. Februar 2005 Rüdiger Noll ist nun der Klaashahn-Chef
Shantychor-Mitglieder wählten neuen
Vorstand
Einen neuen Vorstand haben "De Klaashahns" auf ihrer Jahreshauptversammlung am Mittwochabend
gewählt. Der langjährige Vorsitzende
Rolf Wendt trat zurück. Sein Nachfolger
ist der ehemalige Seemann Rüdiger
Noll. "Alles läuft nahtlos weiter",
ist die frohe Kunde, die der neue Vorsitzende
des Warnemünder Shantychors "De
Klaashahns" nach seiner Wahl verkündete.
Dankbar sei er, dass der bisherige Vorsitzende
Rolf Wendt, der dieses Ehrenamt elf Jahre
inne hatte und der aus gesundheitlichen
Gründen in die zweite Reihe tritt,
ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen will.
Fortgesetzt wird die enge Zusammenarbeit
mit dem musikalischen Leiter, Dietmar
Bellmann, der sehr viel Gutes im Interesse
des Chores geleistet habe. "Wir werden
als gemeinnütziger Verein auch weiterhin
in diesem Sinne aktiv sein, Benefizkonzerte
geben, beim Shantychortreffen unseren
Part leisten und auch vor Beginn eines
jeden Hafenstammtischs im Baltic-Point
singen", versicherte Rüdiger
Noll. Während ihrer Jahreshauptversammlung
waren sich die Mitglieder darüber
einig, dass Heimatlieder zwar wichtig
sind, doch sie ihren eigentlichen Auftrag
darin sehen, sich mehr den eigentlichen
Shantys, so wie sie einst auf den Segelschiffen
gesungen wurden, zuzuwenden.
Dankesworte gab es auch für Jochen
Glende und Peter Struck, die ebenfalls
aus gesundheitlichen Gründen den
Vorstand verließen. SaB
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