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Presseberichte der OZ 2007

» Shanty-Klassiker begeisterten Zuhörer
» Leiser Gegenpol zum Weihnachtsmarkt
» De Klaashahns singen in der Dorfkirche
» Öllermann der Klaashahns sang sein letztes Lied
» Dünkirchner Chor besucht Klaashahns
» „Klaashahns“ singen vom Kutter aus
» Michael Glos singt und schunkelt, 09.07.2007

» Fründschaft upmöbelt (Peter Struck vertellt), 06.07.2007

» Klaashahns eroberten Herzen der Franzosen



Dienstag, 16. Januar 2007 | Ostseebad Warnemünde
Dat Johr wier gaud for Warnemünn


Traditonschgemäss harden wi uns in uns Koeminsel in'ne Moehlenstrat wedder infunnen, üm oewer dat aflopen Johr tau droenen un up dat niege Johr antaustöten. Jochen lechte los: „Dat olle Johr füng gaud an. Uns Lüchtturm stünn in Füer un Flammen. Väl tau kieken gef dat all vierteihn Dach later, as dei in Wismar anschwemmt dodige Finnwal in Hoge Dün tau bewunnern wier. Gaud tau weiten is, so mein ik, dat uns Warnemünn nu all vör teiden Johr üm disse Tied as Staatlich anerkennt Seebad utteikend worden is un disse Anerkennung alltied hollen het. Is ja ok väl dorför maakt word'en.“ Jochen nimmt nu'n orrigen Toch. „Dat kamen ja ümmer mihr Besäukers von Oewersee tau uns. Öwrigens, ik heff dor all nich mihr an glöwt, oewer nu is dat Geld för dat von Rostock verköffte Parkgrundstück mit'n halfjohr Verspädung doch noch innne lerrige Stadtkass klöddert. Ik heff all hofft, dat uns Park noch heil blifft.
För uns Klaashahns, dei wi stännig an'n Habenstammdisch dorbi sünd, wier dat'ne Freud, dor dei Breifmarkenreich Marine in Rostock von Jochen Berthold bewunnern tau kön'n. Em föllt ümmer wedder wat gaudes in. Tau son'n Seebad hüürt ok sauberes Badewader. Wi können dormit uptäuben. Un dei blagen Europaflaggen tügen dorvon. In'n Juni wier ja dull wat los in Nie Dubai, as dei Lüd dei Yachthabenresident benömen. Man künn dor ahn tau betahlen taukieken, as von'n NDR-Fiernseihn Lieder klingen übers Meer upteikend worden sünd. Näben väle Stars wieren wi Klaashahns ok mit dorbi as Sänger. Gradso as tau dei Warnemünner Woch. So an dei half Milljon Besäuker söllen dor wäst sien, hebben dat dörtigste Sommerfest mit den'n föften Niegen Ümgang mitbiläwt. Uns Ingeborg Regenthal würd von unsen Stadtöbersten ihrt, weil sei nu all dörtig Johr den'n Ümgang organisiert hett, un uns Kurdirektor, Dr. Lutz Grüder, het sik in den'n Rauhstand begäben. Dat Sommerwäder het sik jedenfalls nich dorvon beindrucken laten, denn wi harden den'n warmsten Juli sieht dat Wäderupteiknungen bi uns gifft. In'n August wier dei Hanse Sail wedder ein grotes Biläfnis. So bilütten farft dat G 8 Feewer von Heiligendamm up uns oewer.
Uns Drachtengrupp in Warnemünn is dörtig Johr olt worden, dortau hebben wi gratuliert. Trurig dorgegen is, dat uns letzt Lüchttormwärter, Korl-Heiner Stuhr, verstorben is. Tau dat Adventssingen an'n Lüchttorm kamen ümmer mihr Taukieker. Un twei Aktive bi dat Singen wieren ok mit in't Fiernseihn bi dat Wihnachtsprogramm mit Carmen Nebel in'n ZDF, Anne Möller un wi Klaashahns. Hett uns orrig Spass makt.“

PETER STRUCK



Donnerstag, 18. Januar 2007 | Ostseebad Warnemünde
Heimatnachmittag im Kurhaus

Warnemünde Die Vorbereitungen laufen bereits für den 4. Warnemünder Heimatnachmittag. Am 3. März ab 15 Uhr gibt es im Kurhaus ein musikalisch bunt gemischtes Programm. Es treten die Warnemünder Trachtengruppe, der Kinderchor der Heinrich-Heine-Grundschule, die Bläsergruppe des Forst- und Köhlerhofes Wiethagen, der Shantychor „De Klaashahns“ und die Rock'n'Rollband The Sideburns auf.




Freitag, 02. Februar 2007 | Ostseebad Warnemünde
Rostock persönlich

Musik bis zum letzten Tag

Dietmar Bellmann (64) ist seit 1978 musikalischer Leiter des Shantychors „De Klaashahns“




Seit wann leben Sie in Rostock?
1964 kam ich aus Dresden in den Norden, um im Bezirkskabinett für Kulturarbeit die Amateurmusik im Bezirk zu betreuen.
Was schätzen Sie an Rostock?
Als Kind hatte ich Asthma. Die Seeluft sorgt dafür, dass das längst kein Thema mehr ist.
Wo ist in Rostock Ihr Lieblingsort?
Der Strand zwischen Warnemünde und Börgerende. Und die Orgeln in den Kirchen, an die ich mich hin und wieder als Aushilfsorganist setzen darf.
Was würden Sie einem Besucher unbedingt zeigen?
Das alte Warnemünde, die Vorder- und die Achterreeg. Und die Altstadt von Rostock zwischen Fischerbastion und Petrikirche.
Und was eher nicht?
Es gibt Stellen, die nicht sehr erfreulich sind. Wie das Anker-Gebäude zum Beispiel. Aber auch die würde ich zeigen. Und ihre Geschichte dazu erzählen.
Was würden Sie sofort ändern, wenn Sie für einen Tag Oberbürgermeister wären?
Ich kenne Methling und schätze ihn auch. Hier in Rostock liegt vieles im Argen, weil nicht alles unter einen Hut gebracht wird, was darunter gehört. Ich traue mir das aber auch nicht zu.
Welche Eigenschaften zeichnen die Rostocker aus?
Speziell die Warnemünder sind beständig. Es braucht Zeit – aber wenn man ihr Vertrauen gewonnen hat, gehen sie mit einem durch dick und dünn. Wie die Erzgebirgler.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Musik ist mein Leben und wird es bis zum letzten Tag bleiben.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Mit unserer Seemannsweihnacht mal in einer richtig großen Kirche auftreten. Und mit den Klaashahns noch einmal eine Reise machen, wie 2001, als wir gemeinsam in Amerika waren.
Was ist für Sie Glück?
Zu erleben, wie es der ganzen Familie gut geht.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Meine Lektüre finde ich im Readers Digest. Und oft auch in Kochbüchern.
Es fragte: ACHIM TREDER




Dienstag, 10. April 2007 | Ostseebad Warnemünde
In roten Socken und mit Krückstock


Alte Bekannte und neue Gesichter standen am Ostersonnabend im kulturellen Rampenlicht. Für die schönste Stimmung sorgten Einheimische. „Irish Coffee“ begleitete das Osterfeuer mit passenden Klängen.

Warnemünde Abends am Strand hatte ein Steppke im Trubel seine Mutter aus den Augen verloren. Aber der Moderator, ein unaufgeregte Souverän am Mikrofon, taugte auch zum Babysitter. Überhaupt Horst Marx: Der Mann kann aus jeder Ansage eine Geschichte machen. Nicht jedem Moderator ist diese Fähigkeit gegeben. Marx' Thesen waren oft genug das reine Vergnügen.
So einen Mann braucht es, wenn das Warten am Leuchtturm in die Stunden geht und die Leute unterhalten werden sollen. Das Entree in einen langen Tag gab wie meist zur Leuchtturmeröffnung der Shantychor „De Klaashahns“ („Wir kommen immer wieder gern“, so Rolf Wendt) mit dem unvergleichlichen Dirigenten Dietmar Bellmann.
Weder verwandt, noch verschwägert – und trotzdem schrieb Reinhard Möller für Anne Möller ein tolles Lied mit schönem Arrangement: „Träume aus Eis“. Neulich stellte die junge Warnemünderin, die als Einzige in einer Carmen-Nebel-Fernsehshow live sang, erstmals den Titel vor. Nun stand die 20-Jährige gleich zweimal auf der Bühne vor dem Leuchtturm und faszinierte die Besucher.
Anne noch aufgeregt, und er? 26 Jahre Entertainment und seit geraumer Zeit auch als musikalischer Kreuzfahrer („gerade von einer Reise in die Südsee zurück, nächste Woche geht es auf die Donau“) unterwegs: „Enzi“ Enzmann. Der textile Kulturschock in Lederhose und mit roten Socken scharrte sein Auditorium gleich in Massen an die Rampe zum Mitsingen und Mitschunkeln.
Abends am Osterfeuer („Unkontaminierte Baumstämme aus der Rostocker Heide, mit einem Gasbrenner und ohne Brandbeschleuniger entflammt“, so Feuerwehrmann Jens Michael) spielte „Irish Coffee“ auf. Falls das Lodern der Flammen alles mögliche an Emotionen zum Fackeln brachte, dann passte die Musik der Warnemünder Band um ihren Leader Rüdiger Lachmann haargenau dazu. Unverfälschte Musik in erstklassiger (auch instrumentaler) Besetzung. Ruckzuck standen die Besucher, dicht gedrängt Spalier um die Musiker. Das war pure Gänsehaut-Stimmung, die bis zur Flammenshow am Leuchtturm noch kräftig zunahm.
Dann kam er. Als Star apostrophiert, was sicher ein bisschen zu dick aufgetragen war: Norbert Leisegang, der Sänger von „Keimzeit“, der hier die Jubiläumstour der 25 Jahre bestehenden Band eröffnete. Leisegang („Klingklang, die Straße entlang“) wegen einer Meniskus-OP auf Krücken. Für eine erfolgreiche Tour war dieses skurrile Bild nicht die beste Verheißung.

AG




Mittwoch, 25. April 2007 | Stadt und Land
Rapsblütenfest und Treffen der Shantychöre


Vom 17. bis zum 20. Mai steht die Insel Poel ganz im Zeichen des 3. Rapsblütenfestes. Gleichzeitig wird das 2. Landestreffen der Shantychöre aus Mecklenburg-Vorpommern im Kirchdorfer Hafen veranstaltet.

Kirchdorf Vier tolle Tage stehen den Poelern und ihren Gästen bevor. Zum Feiern gibt es mit dem 3. Rapsblütenfest und dem 2. Landestreffen der Shantychöre gleich doppelten Anlass. Sieben Chöre mit kräftigen Stimmen der Männer von Schwerin bis Saßnitz werden das Publikum mit Liedern von der christlichen Seefahrt, in denen sie Winde von Luv und Lee sowie Himmel, Hölle, Tod und Teufel beschwören, begeistern. Auftakt für die vier erlebnisreichen Tage ist zu Himmelfahrt ein schönes Fest für die ganze Familie. Nachdem Bürgermeisterin Brigitte Schönfeldt und Landrat Erhard Bräunig (beide SPD) gegen 12 Uhr die gemeinsame Eröffnung vornehmen, sorgt der bekannte Entertainer Enzi Enzmann für gute Stimmung im Festzelt. Wenn „Clown Bundy“ die Lachmuskeln der Kinder strapaziert, bleibt kein Auge trocken. Von 18 bis 21 Uhr macht die Gollwitz Bluesband Musik.
Der folgende Freitag steht von 14 bis 18 Uhr ganz im Zeichen der Vereine, die das Kultur- und auch sonstige Leben auf der Insel prägen. Mit dabei sind der Poeler Singekreis, die Laienspielgruppe Poel, der Verein Poeler Leben, der Museumsverein, der Segelclub Insel Poel, die Poeler Inselgemeinschaft. Verstärkung erhalten sie dabei von Vereinen aus Wismar. Von 20 bis gegen 2 Uhr folgt mit einer Disko und Großbildvideo-Leinwand Hit auf Hit mit Musik zum Tanzen.
Am Sonnabend erwartet die Gäste der Höhepunkt des Rapsblütenfestes, das mit buntem Markttreiben um 12 Uhr beginnt. Die Kreismusikschule „Carl Orff“ gibt dazu den musikalischen Auftakt. Welche Bedeutung der Raps für die Insel und das Bundesland hat, erfährt man in einem Vortrag zur Geschichte des Anbaus und zur Rolle des legendären Sohnes der Insel Poel, Prof. Hans Lembke. Das Züchten der heute ertragreichsten Sorten dieser Frucht hat ihn weltbekannt gemacht. Interesse dürfte die Präsentation „Rapsprinzessin oder Schmuddelkind“ wecken sowie eine Vorführung über die Rapsfibel von 1940. Gegen 15 Uhr stellen sich die Anwärterinnen für den Titel der Rapskönigin vor. Dafür können sich noch landesweit junge Damen ab 18. bei der Kurverwaltung bewerben. Formulare können unter www.insel-poel.de heruntergeladen werden. Anmeldungen sind auch unter Tel.: 03 84 25/20 44 (Fax: 20 43) möglich. Die Krönung der neuen Rapskönigin soll gegen gegen 18.30 Uhr erfolgen.
Am Sonntag, dem 20. Mai, erfreuen von 11 bis 16.30 Uhr die Shantychöre aus M-V das Publikum. Mit dabei „Blänke“ aus Wismar, „De Schweriner Klönköpp“, „Heulbojen“ aus Rerik, „Prerow Strom e. V.“, „Volkschor Saßnitz“, „De Klaashahns“ aus Warnemünde, „De Fischlänner Seelüd“ aus Ribnitz-Damgarten.

THOMAS VOIGT





Donnerstag, 26. April 2007 | Ostseebad Warnemünde
Wenn der Strom erwacht, beginnt die Saison


Warnemünde Am Sonnabend beginnt mit dem bunten Frühlingsfest „Stromerwachen“ die Saison. Der Warnemünde Verein, die Tourismuszentrale, der Warnemünder Fischmarkt und der Bootsverleih Warnemünde veranstalten das Fest, das am 1. Mai endet.
Der Start ist am Sonnabend um 11 Uhr an der Vogtei. Die Leiterin der Tourismuszentrale, Marita Schröder, und Brigitte Nielsen vom Warnemünde Verein geben den Startschuss für ein maritimes Programm, das Abwechslung und Unterhaltung verspricht. Frühlingslieder des Kinderchores der evangelischen Kirchengemeinde, die Warnemünder Trachtengruppe, die „Nebelhörner“ und die immer wieder spektakuläre Drehung der Bahnhofsbrücke bilden den Auftakt. Zum Programm gehören ein Handwerkerdorf mit Taverne und viel Musik am Leuchtturm. Dort und am Bootsverleih beginnt das Programm täglich um 10 Uhr.
Feurige Rhythmen garantiert das Trio „el mariatschies“ mit seiner deutsch-mexikanischen Bossa-Show am Sonntag um 15 Uhr vor der Vogtei und am Dienstag um 14 Uhr am Strom. „La Prado-Band“ mit lateinamerikanischer Musik tritt Sonnabend um 14 Uhr vor der Vogtei auf. Auch auf Schiffsplanken wird es musikalisch: „Irish Coffee“ spielt Sonnabend um 17 Uhr auf der „Epsholm“, die „Herrenhäuser Chorgemeinschaft“ aus Hannover sowie die „Klaashahns“ haben den Kutter „Pasewalk“ als Bühne für sich entdeckt: Sonntag 16.30 und 17.15 Uhr.

 
 

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