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Dienstag, 07.02.2012
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Presseberichte der OZ 2007
Dienstag,
16. Januar 2007 | Ostseebad Warnemünde
Dat Johr wier gaud for Warnemünn
Traditonschgemäss harden wi uns in uns
Koeminsel in'ne Moehlenstrat wedder infunnen,
üm oewer dat aflopen Johr tau droenen un up
dat niege Johr antaustöten. Jochen lechte
los: „Dat olle Johr füng gaud an. Uns
Lüchtturm stünn in Füer un Flammen. Väl tau
kieken gef dat all vierteihn Dach later, as
dei in Wismar anschwemmt dodige Finnwal in
Hoge Dün tau bewunnern wier. Gaud tau weiten
is, so mein ik, dat uns Warnemünn nu all vör
teiden Johr üm disse Tied as Staatlich
anerkennt Seebad utteikend worden is un
disse Anerkennung alltied hollen het. Is ja
ok väl dorför maakt word'en.“ Jochen nimmt
nu'n orrigen Toch. „Dat kamen ja ümmer mihr
Besäukers von Oewersee tau uns. Öwrigens, ik
heff dor all nich mihr an glöwt, oewer nu is
dat Geld för dat von Rostock verköffte
Parkgrundstück mit'n halfjohr Verspädung
doch noch innne lerrige Stadtkass klöddert.
Ik heff all hofft, dat uns Park noch heil
blifft.
För uns Klaashahns, dei wi stännig an'n
Habenstammdisch dorbi sünd, wier dat'ne
Freud, dor dei Breifmarkenreich Marine in
Rostock von Jochen Berthold bewunnern tau
kön'n. Em föllt ümmer wedder wat gaudes in.
Tau son'n Seebad hüürt ok sauberes Badewader.
Wi können dormit uptäuben. Un dei blagen
Europaflaggen tügen dorvon. In'n Juni wier
ja dull wat los in Nie Dubai, as dei Lüd dei
Yachthabenresident benömen. Man künn dor ahn
tau betahlen taukieken, as von'n
NDR-Fiernseihn Lieder klingen übers Meer
upteikend worden sünd. Näben väle Stars
wieren wi Klaashahns ok mit dorbi as Sänger.
Gradso as tau dei Warnemünner Woch. So an
dei half Milljon Besäuker söllen dor wäst
sien, hebben dat dörtigste Sommerfest mit
den'n föften Niegen Ümgang mitbiläwt. Uns
Ingeborg Regenthal würd von unsen
Stadtöbersten ihrt, weil sei nu all dörtig
Johr den'n Ümgang organisiert hett, un uns
Kurdirektor, Dr. Lutz Grüder, het sik in
den'n Rauhstand begäben. Dat Sommerwäder het
sik jedenfalls nich dorvon beindrucken laten,
denn wi harden den'n warmsten Juli sieht dat
Wäderupteiknungen bi uns gifft. In'n August
wier dei Hanse Sail wedder ein grotes
Biläfnis. So bilütten farft dat G 8 Feewer
von Heiligendamm up uns oewer.
Uns Drachtengrupp in Warnemünn is dörtig
Johr olt worden, dortau hebben wi
gratuliert. Trurig dorgegen is, dat uns
letzt Lüchttormwärter, Korl-Heiner Stuhr,
verstorben is. Tau dat Adventssingen an'n
Lüchttorm kamen ümmer mihr Taukieker. Un
twei Aktive bi dat Singen wieren ok mit in't
Fiernseihn bi dat Wihnachtsprogramm mit
Carmen Nebel in'n ZDF, Anne Möller un wi
Klaashahns. Hett uns orrig Spass makt.“
PETER STRUCK
Donnerstag, 18. Januar 2007 | Ostseebad
Warnemünde
Heimatnachmittag im Kurhaus
Warnemünde Die Vorbereitungen laufen bereits
für den 4. Warnemünder Heimatnachmittag. Am
3. März ab 15 Uhr gibt es im Kurhaus ein
musikalisch bunt gemischtes Programm. Es
treten die Warnemünder Trachtengruppe, der
Kinderchor der Heinrich-Heine-Grundschule,
die Bläsergruppe des Forst- und Köhlerhofes
Wiethagen, der Shantychor „De Klaashahns“ und die Rock'n'Rollband The Sideburns auf.
Freitag, 02. Februar 2007 | Ostseebad
Warnemünde
Rostock persönlich
Musik bis zum letzten Tag
Dietmar Bellmann (64) ist seit 1978
musikalischer Leiter des Shantychors „De
Klaashahns“
Seit wann leben Sie in Rostock?
1964 kam ich aus Dresden in den Norden, um
im Bezirkskabinett für Kulturarbeit die
Amateurmusik im Bezirk zu betreuen.
Was schätzen Sie an Rostock?
Als Kind hatte ich Asthma. Die Seeluft sorgt
dafür, dass das längst kein Thema mehr ist.
Wo ist in Rostock Ihr Lieblingsort?
Der Strand zwischen Warnemünde und
Börgerende. Und die Orgeln in den Kirchen,
an die ich mich hin und wieder als
Aushilfsorganist setzen darf.
Was würden Sie einem Besucher unbedingt
zeigen?
Das alte Warnemünde, die Vorder- und die
Achterreeg. Und die Altstadt von Rostock
zwischen Fischerbastion und Petrikirche.
Und was eher nicht?
Es gibt Stellen, die nicht sehr erfreulich
sind. Wie das Anker-Gebäude zum Beispiel.
Aber auch die würde ich zeigen. Und ihre
Geschichte dazu erzählen.
Was würden Sie sofort ändern, wenn Sie für
einen Tag Oberbürgermeister wären?
Ich kenne Methling und schätze ihn auch.
Hier in Rostock liegt vieles im Argen, weil
nicht alles unter einen Hut gebracht wird,
was darunter gehört. Ich traue mir das aber
auch nicht zu.
Welche Eigenschaften zeichnen die Rostocker
aus?
Speziell die Warnemünder sind beständig. Es
braucht Zeit – aber wenn man ihr Vertrauen
gewonnen hat, gehen sie mit einem durch dick
und dünn. Wie die Erzgebirgler.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Musik ist mein Leben und wird es bis zum
letzten Tag bleiben.
Welchen Traum möchten Sie sich noch
erfüllen?
Mit unserer Seemannsweihnacht mal in einer
richtig großen Kirche auftreten. Und mit den
Klaashahns noch einmal eine Reise machen,
wie 2001, als wir gemeinsam in Amerika
waren.
Was ist für Sie Glück?
Zu erleben, wie es der ganzen Familie gut
geht.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Meine Lektüre finde ich im Readers Digest.
Und oft auch in Kochbüchern.
Es fragte: ACHIM TREDER
Dienstag, 10. April 2007 | Ostseebad
Warnemünde
In roten Socken und mit Krückstock
Alte Bekannte und neue Gesichter standen am
Ostersonnabend im kulturellen Rampenlicht.
Für die schönste Stimmung sorgten
Einheimische. „Irish Coffee“ begleitete das
Osterfeuer mit passenden Klängen.
Warnemünde Abends am Strand hatte ein
Steppke im Trubel seine Mutter aus den Augen
verloren. Aber der Moderator, ein
unaufgeregte Souverän am Mikrofon, taugte
auch zum Babysitter. Überhaupt Horst Marx:
Der Mann kann aus jeder Ansage eine
Geschichte machen. Nicht jedem Moderator ist
diese Fähigkeit gegeben. Marx' Thesen waren
oft genug das reine Vergnügen.
So einen Mann braucht es, wenn das Warten am
Leuchtturm in die Stunden geht und die Leute
unterhalten werden sollen. Das Entree in
einen langen Tag gab wie meist zur
Leuchtturmeröffnung der Shantychor „De
Klaashahns“ („Wir kommen immer wieder gern“,
so Rolf Wendt) mit dem unvergleichlichen
Dirigenten Dietmar Bellmann.
Weder verwandt, noch verschwägert – und
trotzdem schrieb Reinhard Möller für Anne
Möller ein tolles Lied mit schönem
Arrangement: „Träume aus Eis“. Neulich
stellte die junge Warnemünderin, die als
Einzige in einer Carmen-Nebel-Fernsehshow
live sang, erstmals den Titel vor. Nun stand
die 20-Jährige gleich zweimal auf der Bühne
vor dem Leuchtturm und faszinierte die
Besucher.
Anne noch aufgeregt, und er? 26 Jahre
Entertainment und seit geraumer Zeit auch
als musikalischer Kreuzfahrer („gerade von
einer Reise in die Südsee zurück, nächste
Woche geht es auf die Donau“) unterwegs: „Enzi“ Enzmann. Der textile Kulturschock in
Lederhose und mit roten Socken scharrte sein
Auditorium gleich in Massen an die Rampe zum
Mitsingen und Mitschunkeln.
Abends am Osterfeuer („Unkontaminierte
Baumstämme aus der Rostocker Heide, mit
einem Gasbrenner und ohne Brandbeschleuniger
entflammt“, so Feuerwehrmann Jens Michael)
spielte „Irish Coffee“ auf. Falls das Lodern
der Flammen alles mögliche an Emotionen zum
Fackeln brachte, dann passte die Musik der
Warnemünder Band um ihren Leader Rüdiger
Lachmann haargenau dazu. Unverfälschte Musik
in erstklassiger (auch instrumentaler)
Besetzung. Ruckzuck standen die Besucher,
dicht gedrängt Spalier um die Musiker. Das
war pure Gänsehaut-Stimmung, die bis zur
Flammenshow am Leuchtturm noch kräftig
zunahm.
Dann kam er. Als Star apostrophiert, was
sicher ein bisschen zu dick aufgetragen war:
Norbert Leisegang, der Sänger von
„Keimzeit“, der hier die Jubiläumstour der
25 Jahre bestehenden Band eröffnete.
Leisegang („Klingklang, die Straße entlang“)
wegen einer Meniskus-OP auf Krücken. Für
eine erfolgreiche Tour war dieses skurrile
Bild nicht die beste Verheißung.
AG
Mittwoch, 25. April 2007 | Stadt und Land
Rapsblütenfest und Treffen der Shantychöre
Vom 17. bis zum 20. Mai steht die Insel Poel
ganz im Zeichen des 3. Rapsblütenfestes.
Gleichzeitig wird das 2. Landestreffen der
Shantychöre aus Mecklenburg-Vorpommern im
Kirchdorfer Hafen veranstaltet.
Kirchdorf Vier tolle Tage stehen den Poelern
und ihren Gästen bevor. Zum Feiern gibt es
mit dem 3. Rapsblütenfest und dem 2.
Landestreffen der Shantychöre gleich
doppelten Anlass. Sieben Chöre mit kräftigen
Stimmen der Männer von Schwerin bis Saßnitz
werden das Publikum mit Liedern von der
christlichen Seefahrt, in denen sie Winde
von Luv und Lee sowie Himmel, Hölle, Tod und
Teufel beschwören, begeistern. Auftakt für
die vier erlebnisreichen Tage ist zu
Himmelfahrt ein schönes Fest für die ganze
Familie. Nachdem Bürgermeisterin Brigitte
Schönfeldt und Landrat Erhard Bräunig (beide
SPD) gegen 12 Uhr die gemeinsame Eröffnung
vornehmen, sorgt der bekannte Entertainer
Enzi Enzmann für gute Stimmung im Festzelt.
Wenn „Clown Bundy“ die Lachmuskeln der
Kinder strapaziert, bleibt kein Auge
trocken. Von 18 bis 21 Uhr macht die
Gollwitz Bluesband Musik.
Der folgende Freitag steht von 14 bis 18 Uhr
ganz im Zeichen der Vereine, die das Kultur-
und auch sonstige Leben auf der Insel
prägen. Mit dabei sind der Poeler Singekreis,
die Laienspielgruppe Poel, der Verein Poeler
Leben, der Museumsverein, der Segelclub
Insel Poel, die Poeler Inselgemeinschaft.
Verstärkung erhalten sie dabei von Vereinen
aus Wismar. Von 20 bis gegen 2 Uhr folgt mit
einer Disko und Großbildvideo-Leinwand Hit
auf Hit mit Musik zum Tanzen.
Am Sonnabend erwartet die Gäste der
Höhepunkt des Rapsblütenfestes, das mit
buntem Markttreiben um 12 Uhr beginnt. Die
Kreismusikschule „Carl Orff“ gibt dazu den
musikalischen Auftakt. Welche Bedeutung der
Raps für die Insel und das Bundesland hat,
erfährt man in einem Vortrag zur Geschichte
des Anbaus und zur Rolle des legendären
Sohnes der Insel Poel, Prof. Hans Lembke.
Das Züchten der heute ertragreichsten Sorten
dieser Frucht hat ihn weltbekannt gemacht.
Interesse dürfte die Präsentation
„Rapsprinzessin oder Schmuddelkind“ wecken
sowie eine Vorführung über die Rapsfibel von
1940. Gegen 15 Uhr stellen sich die
Anwärterinnen für den Titel der Rapskönigin
vor. Dafür können sich noch landesweit junge
Damen ab 18. bei der Kurverwaltung bewerben.
Formulare können unter www.insel-poel.de
heruntergeladen werden. Anmeldungen sind
auch unter Tel.: 03 84 25/20 44 (Fax: 20 43)
möglich. Die Krönung der neuen Rapskönigin
soll gegen gegen 18.30 Uhr erfolgen.
Am Sonntag, dem 20. Mai, erfreuen von 11 bis
16.30 Uhr die Shantychöre aus M-V das
Publikum. Mit dabei „Blänke“ aus Wismar, „De
Schweriner Klönköpp“, „Heulbojen“ aus Rerik,
„Prerow Strom e. V.“, „Volkschor Saßnitz“,
„De Klaashahns“ aus Warnemünde, „De
Fischlänner Seelüd“ aus Ribnitz-Damgarten.
THOMAS VOIGT
Donnerstag, 26. April 2007 | Ostseebad
Warnemünde
Wenn der Strom erwacht, beginnt die Saison
Warnemünde Am Sonnabend beginnt mit dem
bunten Frühlingsfest „Stromerwachen“ die
Saison. Der Warnemünde Verein, die
Tourismuszentrale, der Warnemünder
Fischmarkt und der Bootsverleih Warnemünde
veranstalten das Fest, das am 1. Mai endet.
Der Start ist am Sonnabend um 11 Uhr an der
Vogtei. Die Leiterin der Tourismuszentrale,
Marita Schröder, und Brigitte Nielsen vom
Warnemünde Verein geben den Startschuss für
ein maritimes Programm, das Abwechslung und
Unterhaltung verspricht. Frühlingslieder des
Kinderchores der evangelischen
Kirchengemeinde, die Warnemünder
Trachtengruppe, die „Nebelhörner“ und die
immer wieder spektakuläre Drehung der
Bahnhofsbrücke bilden den Auftakt. Zum
Programm gehören ein Handwerkerdorf mit
Taverne und viel Musik am Leuchtturm. Dort
und am Bootsverleih beginnt das Programm
täglich um 10 Uhr.
Feurige Rhythmen garantiert das Trio „el
mariatschies“ mit seiner
deutsch-mexikanischen Bossa-Show am Sonntag
um 15 Uhr vor der Vogtei und am Dienstag um
14 Uhr am Strom. „La Prado-Band“ mit
lateinamerikanischer Musik tritt Sonnabend
um 14 Uhr vor der Vogtei auf. Auch auf
Schiffsplanken wird es musikalisch: „Irish
Coffee“ spielt Sonnabend um 17 Uhr auf der „Epsholm“,
die „Herrenhäuser Chorgemeinschaft“ aus
Hannover sowie die „Klaashahns“ haben den
Kutter „Pasewalk“ als Bühne für sich
entdeckt: Sonntag 16.30 und 17.15 Uhr. |
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